HISTORIE
Obwohl der Stirlingmotor bereits 1816 von dem Geistlichen Robert Stirling erfunden
und patentiert wurde, werden Sie bei der Suche nach einem
Stirlingmotor, der für einen praktischen Einsatz geeignet ist und auch etwas Leistung abgibt,
sicher ebenso erfolglos gewesen sein wie ich es war. Abgesehen von diversen Modellen ist
weltweit kein Stirlingmotor für den realen Einsatz mit einer Leistung von einigen 100 Watt
zu einem vertretbaren Preis zu bekommen.
Obwohl von „Fachleuten“ dem Stirlingmotor prophezeit wird, daß er die Antriebsmaschine des
21. Jahrhunderts wird, die Dampfmaschine wird bei dieser Datierung dem 19. Jahrhundert und
der Otto- und Dieselmotor dem 20. Jahrhundert als Leitfossil zugerechnet, ist jede Suche (fast)
erfolglos.
Auf Kongressen, Austellungen und in der Fachliteratur wird immer wieder einmal ein
Stirlingmotor, oft sogar schon als Antriebsmaschine einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage,
angekündigt. Leider bleibt es oft bei der Ankündigung oder das Projekt verharrt im
Prototypenstadium. Eine Ausnahme macht das Stirling-BHKW der Firma Solo in Sindelfingen.
Eine gasbertriebene Version eines 9 kWel. Moduls mit dem Stirlingmotor V 161 ist in
Felderprobung und kann geordert werden. Das Gerät WhisperGen aus Neuseeland,
als Stromerzeuger für Segeljachten konzipiert und mit Dieselkraftstoff betrieben, wird auch als
BHKW mit 750 Wel. angeboten.
Damit der Stirlingmotor nicht ewig in diesem Zustand verharrt, habe ich den relativ einfachen
Gammatyp ST 05 G mit einer Leistung von 350 bis 500 Watt entwickelt. Die
Konstruktionszeichnungen und/oder ein Rohgußteilesatz kann zum relativ einfachen Nachbau
dieses Stirlingmotors von jedem erworben werden.
Für den nach den Konstruktionszeichnungen gebauten ST 05 G übernehme ich eine
Funktionsgarantie.
Eine Stirlingarbeitsgemeinschaft mit unabhängig arbeitenden Gruppen in München
(Arbeitskreis Stirlingmotor), Ingolstadt, Berlin,
Hannover (Uwe Moch)
und
Dortmund (B. Kammerich) hat sich gegündet.
Die Arbeiten des Entwicklungsbüro Dieter Viebach werden von Stefan Viebach und
Huber Eckl durch das Ingenieurbüro VE-Ingenieure weitergeführt.